MDD F/A-18C “Hornet”  Academy 1/72

 

Obwohl als Typ bestens bekannt, ist die Entwicklungsgeschichte der F/A-18 doch etwas länger und nicht geradlinig verlaufen. Bereits 1966 begannen bei Northrop erste Studien über einen Nachfolger des Leichtbaujägers F-5. Studie P 610 betraf eine einstrahlige, P 600 eine zweistrahlige Variante. 1971 wurde ein als „Cobra“ genanntes Mockup in Paris gezeigt. Es war ein moderner Entwurf mit Doppelleitwerken, und den von der F-5 bekannten, weiterentwickelten Flügelansätzen („Strakes“) Zu dieser Zeit stand die Einführung der teuren F-15 an und mit etwas entsprechender Lobbyarbeit lies sich die Air Force überreden, eine noch unverbindliche neue Ausschreibung für einen preiswerten und modernen Leichtbaujäger heraus zugeben. Hier traten dann zwei Konkurrenten an: Die YF-16 und die nun als YF-17 bezeichnete „Cobra“. Die YF-17 unterlag der YF-16, doch damit war ihre Geschichte noch nicht zu Ende. Zur selben Zeit suchte die US.Navy einen Nachfolger für ihre Jagbomber A-7 und F-4, welche die ebenfalls neue F-14 ergänzen sollte. 
Hier trat die YF-17 wieder gegen die F-16 an, gewann nun aber diese Ausschreibung – mit ihren zwei Triebwerken und der von Anfang an besseren Multi-Role Fähigkeiten hatte sie bei der Navy einfach die besseren Chancen. Northrop hatte bis dahin keinerlei Erfahrung im Bau von Trägerflugzeugen, und man holte sich deshalb Mc Donnell Douglas mit „ins Boot“ – unter deren Federführung wurde die YF-17 zur marinetauglichen F/A-18A während Northrop an der F-18L, der Landversion, weiterarbeitete. Letztere aber stieß auf keine Nachfrage, so das alleine die F/A-18 von MDD als Endergebnis langer Studien, Entwicklungsarbeiten und Auftragsgerangel am Ende übrig blieb. Deren Prototyp hob schließlich am 18. November 1978 zum Erstflug ab – aus der „Cobra“ war ein Kampfflugzeug mit Klappflügeln, verstärktem Fahrwerk, Landehaken, modernsten Radar und Cockpit sowie den neuen F-404 Triebwerken geworden. Das Entwicklungsprogramm dauerte noch bis 1982 und war auch von einigen technischen Problemen und politischen Querelen begleitet. 1983 schließlich wurde die erste mit der Hornet ausgerüstete Einheit, die VMFA-314 „Black Knights“ für einsatzfähig erklärt – 17 Jahre nach Beginn der Arbeiten an den Studien für diesen Typ. Technisch und auch von der Entwicklungszeit her wurde die F-18 damit zum Vorbild aller heutigen modernen Kampfflugzeuge.

 

Der Bausatz von Academy gesellt sich zu einer an sich wirklich nicht schlechten Marktlage dieses Typs in 1/72 – Hasegawa, Fujimi, Italeri und Revell bieten hier seit Jahren Bausätze mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen an. Da durfte man schon gespannt sein, was der neue Mitbewerber hier bietet. Und wie von Academy in den letzten Jahren gewohnt, bietet dieser Bausatz viel: saubere Einzelteile mit feinsten Oberflächendetails, eine große Auswahl an gut dargestellten Außenlasten, tolle Klarsichtteile und einen umfangreichen Decalbogen. Der Rumpf ist in viele Einzelteile aufgeteilt, um dessen Form genau wieder zugeben. Die Flächen sind jeweils einteilig als Ganzes mit scharfen Vorder- und Hinterkanten ausgeführt. Die Verwindung der Außenfläche ist dabei ebenso hervorragend dargestellt wie Blechstöße und Verschlüsse. Die Fahrwerksbeine sind sehr gut dargestellt, aber die Räder schwächeln doch etwas. Das Cockpit ist sehr gut ausgeführt und genügt auf jeden Fall einer Darstellung mit geschlossener Haube. Als „Schüttelbausatz“ aber sollte dies nicht betrachtet werden, fällt solch Bausatz auf Grund seiner Komplexität bei weitem nicht von alleine zusammen!
Mit dem neuen Bausatz von Academy kam auch die richtige Motivation für mich, auch mal eine Hornet zu bauen. Dabei lagen mir die vor Jahren geäußerten Worte eines belgischen Modellbaufreundes in den Ohren: „Am Boden stehend müssen die Klappen und Vorflügel raus“. Diese Sache wollte ich bei diesem Modell auf jedem Fall umsetzen.

Der Zusammenbau des Rumpfes begann für mich aber zunächst einmal mit dem trockenen Zusammensetzen der komplexen Rumpfteile. Der gesamte Rumpf des Modells ist regelrecht in viele Einzelteile „zersprengt“. Dieser Aufwand entspricht der originalgetreuen Wiedergabe der Rumpfform der F-18, was Academy so auch gut gelungen ist. Die Einzelteile passen mit Klebeband fixiert alle gut aneinander. Einen Plan für die Reihenfolge der Montage sollte man sich schon machen, ein sauberer Zusammenbau ist sonst kaum zu realisieren. Dazu kommt, das die meisten Klebenähte als Paneellinien ausgeführt sind und sehr sauberes Arbeiten nötig ist. Ich habe zunächst die vorderen Seitenteile an das Bugunterteil mit dem Fahrwerksschacht geklebt. Trotz sehr guter Paßgenauigkeit kam ich um nachträgliches Spachteln und Neugravieren der Klebenähte nicht herum. Das traf letztlich auf alle Rumpfverklebungen zu und kostet einiges an Zeit.
Das Bausatzcockpit ist wirklich gut dargestellt, da ich die Haube aber geöffnet darstellen wollte, habe ich mich für die Resinvariante von Aires entschieden. Das Airescockpit ist von bester Qualität und jeden Cent wert, etwas Anpassungsarbeiten sind naturgemäß aber einfach nötig. Hauptsächlich betrifft das hier das Aussägen des betreffenden Rumpfausschnittes und der Bausatzseitigen Instrumentenbrettabdeckung. Da das Radom im Bausatz bereits für eine geöffnete Darstellung separat ausgeführt ist, habe ich gleich noch das Radar von Aires verbaut. 
Am Hinterrumpf liegt der Schwerpunkt bei den Seitenteilen der Lufteinläufe sowie der Lufteinläufe selber. Nach dem Verkleben von Rumpfober- und Unterteil werden die beiden Seitenteile montiert. 

 

Ich muß dazu sagen, das mich während dieses ganzen Baus das Daco-Buch zur F-18 begleitet hat. Hier finden sich auf vielen Seiten zahlreiche farbige Detailfotos in bester Qualität – von jeder Ecke und jedem Ende des Originals. Das ist in vielen Fällen sehr hilfreich, kann sich auch durchaus kontraproduktiv auswirken. Spätestens am Heck ging das bei mir los: Gravuren wurden korrigiert, neue hinzugefügt. An den Seitenteilen hat Academy die Rahmen für die Formationsleuchten sehr kräftig erhaben dargestellt. Am Original aber sieht das völlig anders aus. Die Formationsleuchte selbst sitzt fast flach, allerdings auf einem sich von der Außenhaut abhebenden aufgesetztem Blech. Ich habe die Rahmen abgeschliffen, die Seitenteile verklebt, und die Klebenähte überarbeitet. Die Umrisse der Blechstruktur wurden mit Klebeband abgeklebt und mittels Flüssigspachtel sowie Airbrush auflackiert. Das schreibt sich schneller als es getan ist, hätte ich nur gleich mal richtig in den Fujimi-Bausatz der F-18 geschaut, so wäre mir aufgefallen das für genau dieses Detail hier Ätzteile beiliegen. Lufteinläufe und Grenzschichtschneiden werden zunächst untereinander montiert. Hier muß ein Spalt zwischen den beiden Teilen geschlossen werden. Bei der Probepassung sich, das diese nicht wirklich gut an die Seitenteile passen. Die Grenzschichtschneiden liegen auch nicht plan an der Lerx an, hier muß gespachtelt werden. Die Lufteinläufe haben zwar eine durchaus annehmbare Tiefe, aber leider keine solch schön gestalteten Kanäle wie bei dem Fujimi-Bausatz. Ich habe die Hinterseiten der Lufteinläufe abgeschliffen, bis diese geöffnet sind. Jetzt ist es wichtig, deren Innenseiten in FS 36375 zu lackieren, man kommt später da kaum heran. Fehlen noch die Kanäle. Hier habe ich einfach Papierstreifen zu Tütchen gerollt und mit Klebstoff fixiert, dann in Weisleim getränkt und über die Ansätze der Kanäle der Lufteinläufe geschoben. Nach der Montage der Lufteinläufe müssen die Übergänge zu den Seitenteilen sauber überarbeitet und an der Klebenaht entlang die Gravurlinie neu erstellt werden.
Nun konnte ich die Bugsektion mit der Oberen Rumpfhälfte und der Triebwerksektion verbinden, wobei es keine Probleme gibt. Die feste Frontkanzel paßt hervorragend und nach dreimaligen Ankleben und Abreisen dieses Teiles hatte ich das HUD von Aires soweit, das es an der richtigen Position saß und beide Reflexionsscheiben endlich fest genug im Rahmen saßen.

 

Die Tragflächen wollte ich ja im gefalteten Zustand mit ausgefahrenen Klappen und Vorflügeln darstellen. Als Hilfe sollte mir das Flap Down Set von Wolf Pack dienen. Die Teile, welche da aber aus der Verpackung kamen, waren zwar schöne Abgüsse der Academy-Flächen und hätten problemlos an das Modell gepaßt. Nur waren sie leider in alle Richtungen allesamt total verzogen. Das Nachrichten mit warmen Wasser ist hier unmöglich, dazu sind diese Teile einfach zu komplex. Schade um das liebe Geld, ab damit in den Papierkorb ! Das Daco-Buch zeigt die gefalteten Flächen mit allen Einzelheiten wunderschön, also Eigenbau aus den Academy-Flächen. Ein wenig weh tut das schon, wenn man diese schönen Teile in die jeweils nötigen 6 Segmente zersägt. Recht knifflig ist die Darstellung der Scharnierverzahnung des Faltmechanismussees. An den Außenflächen habe ich diese aus dem bestehenden Material heraus gesägt, an den Innenflächen wurde ein entsprechend zurecht geschnitztes Stück Plastiksheet angesetzt. 
Die Vorflügel in abgesenkter Position sind einfach darzustellen, Arbeit dagegen bedeuten die Landeklappen an den Innenflächen. Dabei sind die Klappen selber nicht das Problem: Mit Kupferdrahtstiften versehen werden diese in entsprechende Bohrungen der Flächen geschoben und auf den gewünschten Winkel abgebogen. Aber an der Oberseite befinden sich Abdeckbleche, welche sich getrennt von Flächen und Klappen absenken. Diese habe ich mir aus Plastiksheet modelliert, abgewinkelt an die Flächen geklebt, eingespachtelt und die Trennlinie neu graviert. Klingt einfach – aber diese Teile müssen zumindest an den Hinterkanten recht dünn sein und folgen dabei dem Oberflächenverlauf der Flächen mit dem Knick am Rumpfanschluß. An den Außenflächen ist das einfacher, hier muß nur an der Hinterkante der Flächen ein schmaler Steg verlängert werden, die Querruder selbst aber sind in der gefalteten Position nie abgesenkt. Das Ganze muß dann untereinander und miteinander schön angepaßt werden, was bei mir vollkommen nutzlos war wie sich bei der Endmontage einige Wochen später noch zeigen sollte. Jedenfalls konnte ich jetzt die inneren Flächen an den Rumpf kleben und mit diesem verspachteln, so richtig ohne ordentliche Spalte passen tut hier leider nichts.

Die Seitenleitwerke  machen keine Arbeit – dachte ich. Die Ruder in der typisch ausgelenkten Position auszusägen ist in fünf Minuten erledigt. Dann aber durfte ich feststellen, das Academy hier einen Fehler an den sonst wirklich sehr schön modellierten Leitwerken gemacht hat: Diese sitzen nicht einfach stumpf auf der Oberseite des Hinterrumpfes, sondern schließen mit ihrer Profilverdickung seitlich an das Rumpfhinterteil an. Der Anschluß ist dabei nicht gerade, sondern bogenförmig. Das ist so mit den Bausatzteilen eigentlich gar nicht machbar, da die Leitwerke durchgängig eine Stärke und die Aufnahmen am Rumpf entsprechend falsch sind. Man kann durchaus darüber hinwegsehen, nicht aber wenn man schon Aufwand mit den gefalteten Flächen betreibt. Ich habe mir die Teile bei Hasegawa, Italeri und Fujimi angesehen. Aber so richtig hat da keiner diese Sache umgesetzt, selbst das 32er Academy-Modell hat diesen Fehler. Es ging dann aber doch zumindest theoretisch recht einfach.
Die Leitwerke ankleben, wegen des falschen Winkels drei Tage später noch mal abreisen. Nun den äußeren Übergang zum Rumpf mit Sekundenkleber aufspachteln und verschleifen. Was zumindest mir recht schwergefallen ist und mehrmals gemacht werden mußte, war eben die entsprechende geschwungene Paneellinie am Flächen- Rumpfübergang halbwegs sauber einzugravieren. Man bedenke, das die Tragflächen bereit fertig montiert waren und man an diesen Bereich nicht so einfach herankommt.

Die Fahrwerke und Schachtklappen sind sehr schön detailliert. Die Hauptfahrwerksbeine habe ich mittels Draht, Plastik und Ätzteilresten noch etwas verfeinert. Das Daco-Buch verführte mich hier wieder: Warum das Modell nicht wie im Original auch mit dem Trägerdeck verketten? – also kamen auch die entsprechenden Zurrösen dran. Ein alter Schwachpunkt aller 72er Hornet-Bausätze sind die Hauptfahrwerksräder. Die besten Hauptfahrwerksräder hat immer noch der alte Italeri-Bausatz (identisch mit Revell). Diese hatte Modellbaufreund „Rapier“ gerade griffbereit in der Sylvesternacht. Diese Nacht habe ich dann auch noch genutzt und die Räder zusammengeklebt, überdreht und das Profil eingearbeitet und abgeformt. Dann haben wir erst mal schön gefeiert! Es zeigte sich, das es ganz gut war, eine Form und mehrere Abgüsse davon zu haben: die Trennlinie von Reifen zu Felge ist nicht gerade deutlich und Masken in der richtigen Größe waren hier ein Problem. Als ich die Räder dann so einigermaßen brauchbar bemalt hatte, habe ich mir zur Belohnung gleich noch die Darstellung der Bremsen an den Innenseiten gegönnt. Am Bugfahrwerk hat Academy den Kasten für die Landeleuchten und den darüber befindlichen Hydraulikzylinder mittig angebracht. Das ist so falsch, ich habe diese nach links (in Flugrichtung) versetzt. Ein paar Gestänge aus Draht noch dazu, einen neu gedrehten Scheinwerfer – und fertig. Eine ganz tolle Sache bei den Fahrwerksbeinen sind die zahlreichen Hinweisschilder, welche als Decals beiliegen. Hier sieht man, welche Mühe sich Academy mit dem Decalbogen gemacht hat: Datenschilder, Markierungen an Lenk- und Abwurfwaffen, einzelne Bildschirmanzeigen und selbst Details für den Schleudersitz sind dabei – einfach Klasse!

Die Bemalung erfolgte in den typischen Navy-Standardfarbtönen FS 36375 und FS36320. Ich wollte ein Einsatzexemplar im Low-Viz Anstrich darstellen mit typischer Verwitterung. Meine Wahl fiel auf die „411“ der VFA-87 „Golden Warriors“ im Zeitraum von 2002 mit Einsatzmarkierungen der Operation „Enduring Freedom“. Diese „Ultimate Warrior“ ist im Decalbogen 72-012 von Twobobs enthalten.
Nach der Grundlackierung in den beiden genannten Farbtönen wurden einzelne Paneele etwas heller oder dunkler lackiert, dann erfolgte zunächst der Auftrag der Decals. Die Academy- wie auch die Twobobs- Decals glänzen mit sauberem Druck, dünnem Trägerfilm und gute Reaktion auf Weichmacher. Sind sie einmal am Modell und trocken, haften sie auch sehr gut. Deshalb konnte ich auch nicht mehr zurück als ich leider fest stellen mußte, das man bei den Twobobs – Decals mit den Farben geschludert hat: Einige wichtige und vor allem nicht austauschbare Decals wie die Serienummer in besonderer Schriftart und der Indianerkopf an den Leitwerken hoben sich kaum noch von der Lackierung ab. Mit der kaum noch sichtbaren Seriennummer mußte ich nun einfach leben. Bei dem Indianerkopf habe ich zu Pinsel und Wasserfarbe gegriffen und diese aufgemalt. Die Antirutschbeschichtung der Walkaways auf den Strakes wurden komplett auflackiert, da Decals hier dem Vorbild nicht wirklich nahe kommen. Die Alterung erfolgte dann mittels dunkelgrauer Wasserfarbe. Diese wurde zunächst stark verdünnt aufgetupft. Nachdem diese Farbbrühe etwas angetrocknet war, wurde mit Pinsel und Isopropanol durch weiteres Antupfen die entsprechende typische „Musterung“ modelliert. Das Daco-Buch ist auch hier eine gute Hilfestellung. Einige Lackausbesserungen mit hellgrauer Farbe wurden ebenfalls angebracht – nach dem abschließenden seidenmatten Klarlackfinishs war davon aber nur noch wenig sichtbar.

Die Endmontage war dann noch mal ziemlich umfangreich: die 62 Baugruppen und Einzelteile müssen schon in der richtigen Reihenfolge an das Modell kommen, wenn dieses auf der Grundplatte verstiftet und verkettet werden soll. Es erfolgte zunächst die Montage aller an der Unterseite befindlichen Teile. Typische Konfigurationen der Außenlasten zum besagten Einsatzzeitraum sind im Twobobs Decalbogen gesondert und detailliert aufgeführt. Bis auf die GBU-32 von Hasegawa stammen alle aus dem Academy- Bausatz und sind auch sehr gut dargestellt. Sehr schön dabei, das die Träger für die Scam- und Flir – Behälter an den Rumpfseiten wirklich absolut paßgenau sind. Nun wurde das Modell mit der Grundplatte verstiftet, danach konnte der Anbau der restlichen Teile erfolgen. Die äußeren, angeklappten Flächen wollten gar nicht mehr passen und mußten nachbearbeitet werden. Blieb noch das Verketten mit den schönen und filigranen Ketten von White Ensign Modells. Jeweils fünf Hakenschlösser und Ketten hatte ich entsprechend vorbereitet, konnte aber letztlich nur zwei dazu nutzen. Für die übrigen schreibe ich einen Wettbewerb aus: „Wie bekommt man die jetzt überhaupt an die Zurrösen der Fahrwerke und Flächen?“

Mein Fazit zu dem Bausatz von Academy fällt auch nach ca. 6 Monaten Bauzeit eindeutig aus: Dieser Bausatz deklassiert alle bisherigen 72er Mitbewerber. Die gute Formwiedergabe, sehr schöne Oberflächendetails, gutes Cockpit und Verglasung sowie die umfangreiche Ausstattung mit Außenlasten und Decals sind vorbildhaft. Egal, wer welchen Anspruch und welches Ergebnis wünscht, dieser Bausatz ist einfach die beste Grundlage.