Kleben

Vor dem Verkleben von Teilen sollte auf jeden Fall ein "Trockenes" Anpassen der Teile erfolgen. Sollten hierbei Abweichungen oder Fehler sichtbar werden (Passungenauigkeiten, Verzogene Teile usw.) muss nun entschieden werden ob die Teile vor dem Verkleben angepasst werden oder ob die Anpassung nach dem Kleben erfolgen soll - zb. durch Verspachteln.

Bei Rumpfteilen kommt es oft vor das die jeweiligen beiden Hälften nicht plan zu einander passen und dadurch im Heck- oder Bugbereich auseinander klaffen(dies trifft auch oft für Tragflächen zu). Solche Teile sollte man "auf Spannung" miteinander verkleben. Dabei kommt es auf den richtigen Klebstoff an. Sehr gut für solche Fälle ist "UHU Plast flüssig". Dieser Kleber verschweisst Polysterol regelrecht. Mit dieser Art Klebstoff muss allerdings sauber gearbeitet werden da er die Plastoberfläche regelrecht angreift (anlöst). Ich verwende diesen Klebstoff so gut wie immer da mit ihm verklebte Teile eien sehr guten Halt haben.

Man sollte sich überlegen wie man den Klebstoff auf die entsprechenden Flächen aufbringt. Flächige Klebestellen kann mann mit einem Pinsel bestreichen, schmalere Stellen am besten mit einem angespitzten Streichholz od .ä..Bei Kleinteilen taucht man am besten die entsprechende Stelle in einen Tropfen Klebstoff ein.

Sekundenkleber verwendet man am besten bei Kleinteilen wie Fahrwerksverstrebungen und Antennen. Auch bei Metallätzteilen ist er die richtige Wahl. Man sollte dabei darauf achten was für einen Sekundenkleber man einsetzt - es gibt flüssigen und Gelartigen. Im allgemeinen ist der Gelartige vorzuziehen da er nicht tropft und nicht verläuft. Hat man aber zb. zwei Rumpfhälften miteinander verklebt und die Spitze des Bugradoms beispielsweise klafft noch auf so kann man hier in den offenen Spalt vorsichtig flüssigen Sekundenkleber hineingeben. Er läuft dann in die Klebestellen hinein und man presst die Teile nun noch einmal zusammen.

Die Menge des aufgebrachten Klebstoffes sollte nicht zuviel (Klebstoff quillt über die Klebstelle hinaus und verunreinigt Oberfläche) aber auch nicht zuwenig sein (Teile halten sonst nicht). Dies ist von Polysterolsorte zu Polysterolsorte verschieden. Meine Erfahrung dabei ist : Die weicheren Sorten (zb. ITALERI) benötigen etwas weniger Klebstoff als die härteren Sorten ( zB. KP ).