Aussägen der Vorflügel

Wie bereits in der Einleitung erwähnt habe ich mich entschieden die Vorflügel in Funktion - also ausgefahren darzustellen. Zunächst habe ich mir einige entsprechende Fotos betrachtet und auch die mir vorliegende Risszeichnung studiert um mir zu vergegenwärtigen wie diese Vorflügel beschaffen sind, funktionieren und dargestellt werden müssen. Am Original besteht der Vorflügel aus einem separaten Teil : ein grosser Teil der Flügelvorderkante fährt nach vorne und unten aus. Dieser Flügelteil ist dabei an der Oberseite länger als an der Unterseite. Um den Vorflügel nun darstellen zu können muss dieser zunächst ausgesägt werden. Das geschieht einzeln an beiden Flügelhälften jeweils rechts und links - also vier mal. Die Trennlinien sind dabei schon als Gravuren vorgegeben.

Zunächst habe ich diese Gravuren mit der Graviernadel und Stahllineal weiter vertieft. Darauf erfolgte das Durchtrennen mit einem scharfen, dünnem Skalpell. Das geschieht nicht auf einmal sondern in mehreren "Schneidedurchgängen". Der Vorteil des Skallpels besteht dabei darin das kein Material wie beim Sägen verloren geht und so jeweils Tragfläche und auch Vorflügel verwendet werden können - ansonsten müsste ich den Kit 2 mal zulegen um jeweils einmal so auszusägen das die Vorflügel verwendet werden können und beim 2. Mal die Tragflächen.

Damit habe ich nun die Teile um die Vorflügel selbst darstellen zu können. Die Unter - und Oberteile der Vorflügel werden zusammengeklebt und die dabei entstehende Nasenkante sauber verspachtelt und verschliffen.

Da der untere Teil der Vorflügel kürzer ist als der obere entsteht an der Tragfläche im Bereich der ausgesägten Vorflügel  die vorspringende Fläche der unteren Tragflächenhälfte. Dies darf nun aber nicht einfach Flach sein : Hier muss nun ein Neues Profil "aufgebaut"  werden - faktisch muss der Hohlraum zwischen beiden Hälften aufgebaut werden. Hier hat man mehrere Möglichkeiten : Aufspachteln, , Aufbauen mit Plastikmaterial und dananch in Form schleifen oder aber einfach den entsprechenden Teil aus einer weiteren F-100 Tragfläche aus den oberen Tragflächenhälften aussägen und auf die unteren Tragflächenhälften aufkleben. Ich habe letztere Möglichkeit gewählt da ich sowieso noch einen F-100 Bausatz von  PM ( sehr einfacher Bausatz) zu liegen hatte. Auch hier wird nun die neu entstandene Nasenkante verschliffen und zunächst eine Passbrobe aller Tragflächenhälften durchgeführt.